Karten auf den Tisch · Eine Klärungsreise für Controlling-Teams

Ansprechen, was zwischen uns steht.

Wenn Zusammenarbeit schwierig geworden ist, wirken unausgesprochene Themen trotzdem weiter. Diese Klärungsreise schafft einen geschützten Rahmen, in dem Reibung und Spannungen fair angesprochen, gemeinsam verstanden und in konkrete Veränderungen übersetzt werden können.

Offen im Thema.
Fair im Umgang.
Verbindlich in der Umsetzung.

Wann die Klärungsreise passt

Wenn das, was nicht gesagt wird, längst mitarbeitet.

„Karten auf den Tisch“ richtet sich an Controlling-Teams, in denen die Zusammenarbeit spürbar belastet ist und ein einzelnes Gespräch nicht weit genug trägt.

Ziel ist nicht schnelle Harmonie. Ziel ist, die relevanten Themen gemeinsam zu verstehen, wenige konkrete Veränderungen zu vereinbaren und ihre Wirkung im Alltag konsequent zu überprüfen.

01

Unausgesprochenes wirkt

Im Team sind Spannungen spürbar, werden aber nicht offen angesprochen.

02

Reibung kehrt zurück

Missverständnisse und Konflikte belasten Zusammenarbeit oder Entscheidungen immer wieder.

03

Vertrauen ist beschädigt

Zwischen Führungskraft und Team haben sich Irritationen oder Misstrauen entwickelt.

04

Absprachen versanden

Frühere Aussprachen haben wenig verändert, weil Vereinbarungen im Alltag nicht getragen wurden.

Der geschützte Rahmen

Offenheit braucht Schutz.

Klärung gelingt nur, wenn alle Beteiligten wissen, worauf sie sich einlassen und wie mit ihren Beiträgen umgegangen wird.

  • Alle wissen vorab, wie ihre Beiträge verwendet werden.
  • Aussagen aus Einzelgesprächen werden nicht ungefragt Personen zugeordnet.
  • Die Führungskraft trägt mit, dass respektvoll geäußerte Kritik ohne Nachteile möglich ist.
  • Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Verstehen und veränderbares Verhalten – nicht Schuldzuweisungen.

Der Ablauf

Erst verstehen. Dann klären. Danach dranbleiben.

Der Prozess macht früh transparent, was passiert. Jede Etappe bereitet die nächste vor – und die vier Retros sorgen dafür, dass aus Vereinbarungen tatsächlich veränderte Zusammenarbeit werden kann.

  1. 01

    Orientierung

    Gemeinsam starten

    Worauf lassen wir uns ein?

    In der Auftragsklärung und im Auftakt mit dem gesamten Team werden Ziel, Ablauf, Rollen und Spielregeln des Prozesses transparent gemacht.

    Ergebnis: Alle kennen den Rahmen und wissen, wie ihre Beiträge in den Prozess einfließen.
  2. 02

    Verstehen

    Erst zuhören

    Wie erleben die Beteiligten die Situation?

    Nach einem ausführlichen Gespräch mit der Führungskraft spreche ich jeweils etwa 30 Minuten mit allen Teammitgliedern. Die Perspektiven werden zu einem Stimmungsbild verdichtet.

    Ergebnis: Muster, Belastungen und Klärungsbedarf werden sichtbar, ohne Aussagen ungefragt einzelnen Personen zuzuordnen.
  3. 03

    Klarheit

    Karten auf den Tisch

    Was müssen wir gemeinsam bearbeiten?

    Der ganztägige Klärungsworkshop greift das Stimmungsbild auf. Das Team spricht über die relevanten Themen, entwickelt ein gemeinsames Verständnis und konzentriert sich auf veränderbares Verhalten.

    Ergebnis: Wenige konkrete Vereinbarungen geben der weiteren Zusammenarbeit eine verbindliche Richtung.
  4. 04

    Umsetzung · 16 Wochen

    Dranbleiben

    Was verändert sich wirklich?

    In vier halbtägigen Retros prüfen wir, was aus den Vereinbarungen geworden ist. Was trägt, wird gestärkt. Was noch nicht funktioniert, wird offen betrachtet und angepasst.

    Ergebnis: Die Vereinbarungen werden im Alltag erprobt, weiterentwickelt und dauerhaft anschlussfähig gemacht.
Retro 01nach 2 Wochen
Retro 02nach 6 Wochen
Retro 03nach 10 Wochen
Retro 04nach 16 Wochen

Der Rahmen auf einen Blick

Klärung mit konsequentem Transfer.

Die Klärungsreise verbindet vertrauliches Zuhören, gemeinsame Bearbeitung und vier Monate begleitete Umsetzung.

VorbereitungAuftakt und Einzelgespräche mit allen Beteiligten
Klärungein ganztägiger Workshop mit konkreten Vereinbarungen
Transfervier halbtägige Retros über 16 Wochen

Was am Ende steht

Nicht nur ausgesprochen. Sondern verändert.

Am Ende steht kein künstlicher Konsens und auch nicht das Versprechen, dass plötzlich alles leicht ist. Das Team hat geklärt, was die Zusammenarbeit belastet, wenige konkrete Veränderungen vereinbart und deren Wirkung über mehrere Monate gemeinsam überprüft.